Vor- und Nachteile wichtiger Präsentationsmedien

Präsentationsmedien
Präsentationsmedien – Basis guter Vorträge

In der modernen Berufswelt nimmt der Bereich der Visualisierung einen nicht zu vernachlässigenden Stellenwert ein. Nur so können beispielsweise die erarbeiteten Meilensteine eines Projektes veranschaulicht werden. In Bezug auf die Durchführung einer Präsentation spielt die Auswahl eines geeigneten Mediums eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren haben sich neben den Smartboards auch die Flipcharts einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Gleichzeitig sollten auch die Charakteristika eines Beamers nicht vernachlässigt werden.

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Eine smarte Technologie

In den meisten Fällen wird ein Smartboard als äußerst nützlich angesehen. Prinzipiell zeichnet sich ein Smartboard durch eine relativ einfache Handhabung aus. Weil ein Smartboard nicht zwingend Strom benötigt, kann ein flexibler Einsatz des Mediums erfolgen. Da ein Smartboard über einen integrierten Beamer verfügt, können auch ­Powerpoint-Präsentationen wiedergegeben werden. Ein Smartboard kann also als eine Kombination aus einem Beamer und einem Flipchart angesehen werden. Trotz der im Vorfeld erwähnten Vorteile muss dieses Medium immer wieder einem gewissen Maß an Kritik standhalten.

So kommt es während des Schreibens auf einem Smartboard zu einem Verlust des Blickkontaktes mit den Zuhörern. Des Weiteren sollte der Präsentator im Besitz einer leserlichen Handschrift sein. Ein Einsatz von Grafiken ist nur bedingt möglich, da diese oftmals nur sehr undeutlich dargestellt werden können.

Ein alter Hase unter den PräsentationsMedien

Als ein äußerst beliebtes Medium wird der Beamer angesehen. Da ein Beamer über zahlreiche Effekte verfügt, kann ein Höchstmaß an grafischer Darstellung erreicht werden. Neben Grafiken können auch Ausschnitte aus Filmen sowie Audiodateien zuverlässig präsentiert werden. Die gegebenen Möglichkeiten gehen jedoch oftmals mit nicht zu vernachlässigenden Nachteilen einher.

So kann es im Rahmen einer Präsentation zu Störungen im Bereich der Technik kommen. Darüber hinaus sollte der Präsentator mit den technischen Gegebenheiten eines Beamers vertraut sein.

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Eine unkonventionelle Art der Präsentation
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Im Rahmen einer Präsentation wird oftmals auch ein Flipchart eingesetzt. Ähnlich wie ein Smartboard kommt auch ein Flipchart ohne Strom aus. Die bereits vorgestellten Blätter können an die Wand geheftet werden. Basierend auf dieser Tatsache können die Zuhörer die Inhalte einer Präsentation noch einmal Revue passieren lassen. Als ein wesentlicher Vorteil eines Flipcharts kann der Aspekt der Interaktivität angesehen werden. So können beispielsweise die Zuhörer einen Dialog mit dem Präsentator führen und Ergänzungen auf den einzelnen Blättern vornehmen.

Bei der Verwendung eines Flipcharts kommt es während des Schreibens ebenfalls zu einem Verlust des Blickkontaktes mit den Zuhörern. Darüber hinaus kann eine unleserliche Handschrift bei den Zuhörern schnell zu Missverständnissen führen. Ähnlich wie bei einem Smartboard können Grafiken nur bedingt dargestellt werden. Ein Flipchart kann mit der Staffelei eines Künstlers verglichen werden. Vergleichbar mit einem Künstler benötigt auch der Präsentator ein geeignetes Flipchart Papier. Neben einzelnen Blättern können auch ganze Blöcke zum Einsatz kommen. Diese sind auf Wunsch kariert oder liniert.

Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich auch das Endlospapier. Hinsichtlich der Auswahl einer Papiersorte sollten einige grundlegende Kriterien berücksichtigt werden. So spielt unter anderem die Größe des verwendeten Flipcharts eine wesentliche Rolle. Die Dichte des verwendeten Papiers kann ebenfalls als ein äußerst wichtiges Kriterium genannt werden. Eine Dichte von nicht weniger als 80 Gramm pro Quadratmeter wird in der Regel als ideal angesehen.


Bildnachweis: Holger Knecht / pixelio.de